Die besten Zitate

 

Ich lasse viele Dinge mittlerweile auch mir selber gegenüber nicht mehr ungesagt.

 

Der Chef fragt: "Gab es ein Problem?!"

Der Burni schallt zurück: "Kein Problem!!!"

 

Du bist auch für den Eindruck verantwortlich, den Du hinterlässt ...

 

Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt um Lebensentwürfe zu kippen?! Ich meine ja nur, weil ich nicht ewig leben werde ...

 

Die klassische Burni-Erfolgs-Demenz: "Ich hatte ja nur Glück! Das war ich gar nicht ..."

 

Stress ist ein hochgradig selbstschädigendes Verhalten.

 

Abends stelle ich oft fest, dass ich schon wieder in einer ausgelaufenen Ölfläche von Energien und Emotionen stehe ...

 

Wie träumt man eigentlich richtig?! Ich glaube fast, ich kenne mein Leben lang nur Fluchtfantasien!

 

Auf dem Tiefpunkt meines Burnouts konnte ich endlich meinen Bruder verstehen. Der hatte sich nämlich vor zwei Jahren umgebracht ...

 

Mein Thema heute? Tja, so'n Mischmasch irgendwie ...

 

Mein Rat an mich selber: "Fail fast!"

 

Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.

 

Burni 1:  "Ich fühl mich in dieser Gruppe ehrlich gesagt immer wie in einer Art Kloster ..."

Ein Laster rumpelt lautstark vorbei

Burni 2: "Ist dann wohl eher so 'ne Art Autobahnkloster, fürchte ich ..."

 

Burni: "Ich war neulich dann mal wieder bei meinem Psychopathen ..."

Gruppe brüllt los.

Burni, stutzt: "Äh, Psychologen ... Obwohl ..."

 

Ich brauche eine Mission. Ein Anliegen mit Auswirkung.

 

Meine größte Denkfalle: "Sehe das eigentlich nur immer ICH so???

Aber wenn man dann rausgeht und bewusst guckt, relativiert sich vieles von alleine ...

 

Man denkt immer, die anderen hätten alles immer im Griff und man sei der einzige Trottel hier. Das ist  Pustekuchen, der Zuckerguß ist bei einigen nur dicker ...

 

Viele meiner Reaktionen sind freiwillig eigekauft und nicht zwingend so vorgeschrieben!

 


Es ist immer schon mein Anliegen gewesen, die Weisheit des Raumes zu heben!

 

Ich fühle mich von lauter Leuten umgeben, die ständig nur agieren! Ich aber bin es leid immer nur zu reagieren! Ich frage mich jetzt öfter: Was machen die eigentlich alle, wenn keiner mehr reagiert ...?!

 

Beziehungs-Burnout: Der Büffel (blockiert) und die Henne (gackert).

Darauf ein männlicher Burni: "Ich fürchte, dann bin ich wohl ein Hennen-Transvestit. Mit Hörnern ..."

 

Burni 1:  "Früher war ich Küchenchef! Als ich zurück kam, dann aber nur noch als ... äh ..."

Burni 2:    "Küchenschabe ..."

Burni 1:    "Richtig! Aber ich habe noch drei ... äh ... Schaben unter mir ...!"

Burni 2:    "Das heißt, Du schabst nicht  alles selber ..."

Burni 1:    "Ganz genau! Ich lasse auch vieles schaben!

Burni 2:    "Ganz schön schäbig ..."

 

Die Killer unserer Zeit: Stress und Sinnentleerung.

 

Ich versuche mich gerade an einer Rechenaufgabe: "Wieviel verliere ich eigentlich, wenn ich mich an Dinge klammere, die mich gar nicht nähren ...?!"

 

Ich als älterer Mitarbeiter werde derzeit subtil über Inspirations-Austrocknung vergrämt ... Ungefähr wie eine Wühlmaus mit Buttersäure. Mich direkt zu vergiften trauen sie sich wohl (noch) nicht!

 

Im Burnout lief mein ganzes Leben sternförmig aus und alles zerfloss. Ich hab völlig den Faden verloren und  löste mich staunend auf ...!

 

Ich fürchte, ich habe wohl gerade eine kleine Motivationsdelle ...

 

Manchmal läuft es wieder ganz gut und ich denke dann: "Hey - es geht doch!" Und dann sitze ich wieder zuhause, schau wie betäubt die Wand an - und bin ein Wurm. Ein winzig kleiner  Wurm ...

 

Heute würde ich sagen, die Essenz meines Burnout war: Es durfte einfach nicht sein, was schon lange war!

 

Burni 1:   "Und ich denk schon länger jetzt intensiv darüber nach - ich hab' es echt im Kopf ..."

Burni 2:    "Das wissen wir doch schon lange ..."

 

Mit unseren fehlenden Reizfiltern sind wir gar nicht richtig lebensfähig - in der Wildnis würden wir damit sofort abkacken. Wir säßen auf dem Baum und würden denken: "Wie gemein von uns jetzt auf den Baum zu klettern! Der arme Tiger sah schon so dünn aus und hatte uns so lange verfolgt, ohne uns je zu erwischen! Der kriegt bestimmt jetzt ein Burnout, weil er so enttäuscht ist! Und seine Familie sitzt in der Höhle und hat einen Megaknast. Wahrscheinlich kriegt der jetzt richtig Ärger, weil er keinen Lunch mitbringt - und WIR sind schuld!"

 

Burni 1:   "Wie kommt es eigentlich, dass wir diese normalen Reiz-Außenfilter nicht haben?"

Burni 2:   "Ich vermute, als die bei den Inkarnations-Schaltern ausgegeben wurden, waren wir gerade Gassi ..."

Burni 3:   "Ich nicht. Ich hab mich in der Schlange 'Empathie und Mitgefühl' noch mal hinten angestellt ..."

Burni 4:   "Ja, die Schlange kenne ich auch. Da stand ich drin, als Mathe ausgegeben wurde ..."

Burni 5:   "Mathe wird allgemein überschätzt. Um so mehr, wenn man dafür noch eine Tüte voll 'Friedfertigkeit '
                  mitnehmen kann, die da wohl einer stehengelassen hatte..."

 

Manchmal klappt es überhaupt nicht - und ich weiß nicht warum. Manchmal klappt es - und ich weiß auch nicht warum ...

 

Schaut euch doch mal um: Nur noch Freaks und Fakes da draußen unterwegs!

 

Ich denk jeden Montag, ich fang immer wieder ganz von vorne an ...

 

Mach's doch einfach, um mal zu gucken, wie es ist!

 

Ich mach derzeit Büro-Kamikaze: "Ich geh jetzt einfach!"

 

Irgendwie komm ich nicht weiter! Neuer Job, alte Probleme, seufz, seufz, seufz ...

 

Ich habe herausgefunden: Hinter meinem Perfektionismus steckt eine tiefe Getriebenheit! Woher, wohin? Keine Ahnung, Hauptsache weg!

 

Der Job ist eine gesellschaftlich sanktionierte Droge, die niemand in Frage stellt.

 

Sich immer wieder der Lohnenswertigkeit seiner Existenz versichern zu müssen, ist ein sehr dunkler Ort an dem wir leben ...!

 

Ich habe herausgefunden, dass Enttäuschungen auf Täuschungen basieren ...

 

Es ist so zermürbend alles ja zu wissen und sich dennoch immer wieder falsch zu verhalten.

Sprich: Total schlau zu sein und sich dennoch vollkommen blöd zu benehmen!

 

Ob mich mein Job beansprucht? Schon ... Aber ich beanspruche auch meinen Job, vor allem psychisch!

 

Ich grüble immer noch, es ist einfach eine alte schlechte Angewohnheit. Aber mittlerweile grüble ich, bis ich genervt feststelle: "Mein, Gott - was denkst Du Dir da bloß für einen Mist zusammen! Schade um all die versenkte Zeit!" Und dann sage ich mir: "Na gut, haben wir da halt jetzt mal drüber nachgedacht - nächstes Thema!"

 

Ich hatte irgendwie ziemlich üble Verdauungsprobleme - aber die haben sich dann irgendwie total in Luft aufgelöst!

 

Mir ging es schlecht, aber ich hatte scheinbar nichts. Nichts vorzuzeigen, um mal bedauert zu werden - sowas wie eine kleine Gastritis-to-go ...

 

Ich bin wie ein Auto, dass mit zwei Litern Sprit im Tank unter Vollgas auf die Autobahn fährt ...

 

Scheinbar war ich mein gesamtes Leben lang damit beschäftigt, irgendwelche Steine aus dem Weg zu räumen...

 

Wir Burni's sind scheinbar alle extrem von preußischen Sekundär-Tugenden bestimmt... Wir sind allesamt perfekte FUNKTIONIERER.

 

Ich kann ja nicht mal denken, was ich denn jetzt mal am liebsten machen würde...!

 

Tja, die Arbeit... Ich bin denn mal anwesend. Aber schockierenderweise bemerkt seit vielen Tagen niemand, dass ich gar nicht arbeite...!

 

Ich bin total isoliert durch meine Erschöpfung.

 

Todesschleife meines Burnouts: "DU MUSST....!" - - - und aus dem Gepäcknetz kommt leise eine Stimme: "Aber Du kannst es nicht, denn Du bist auch dazu viel zu blöd...!"

 

Wenn Einer im Zimmer voller Burni's nebenbei fallen lässt: "Ganz schön frisch habt ihr es hier drin!", dann prügeln sich nach zwei Sekunden ca. fünf Burnis um den Griff am Fenster... Wenn dann keiner rankommt, machen sie ein schnelles Meetig mit DoTo-Lists: Ablaufplan, Verantwortlichkeiten, Zeitstrahl, Projektstatus, Mängelbericht, Protokoll, QM-Richtlinien und Rückläufe...

 

Ich habe ein viel zu gutes Zeitmanagement... Ich habe nämlich nie Zeit!

 

Wenn ich den Drang habe etwas aufzuschieben, denke ich oft, ich würde halt lieber etwas schöneres anstatt tun. Aber das tue ich dann auch irgendwie nicht...

 

Wenn ich meine eigene Angestellte wäre, hätte ich mich schon selber mehrfach verklagt!

 

Nach diesem Vortrag wurde mir klar, dass man sich mit To-Do-Listen zielsicher in den Wahnsinn schießen kann...!

 

Ich hätte eigentlich immer gerne mal Klavier gelernt... Aber weil ich sowieso nie so gut wie Ylang-Ylang werden könnte, habe ich lieber gar nicht erst angefangen...

 

Ich will meinen Bio-Rhytmus besser beachten, denn ich habe festgestellt, dass einige Dinge einfach besser zu gewissen Zeiten funktionieren, als zu anderen.

 

Pläne müssen zuvorderst nur zwei Dinge sein:    1.) lesbar    2.) realistisch.

 

Die Essenz des "Aufschieberitis-Vortrages":   ANFANGEN  -  KONSEQUENT DRANBLEIBEN  -  FERTIG STELLEN

 

Der Teil, der mit dem Entschluß gestern eingeschlafen ist, stand aber heute morgen leider nicht mit auf...

 

Einige Männer haben Six-Packs... ich bin eher so ein One-Pack-Typ...

 

Wo ich früher schon automatisch "Ja!" gerufen habe, habe ich jetzt eine ganze Zeit schon automatisch erst mal "Nein!" gesagt...

 

Wer aufschiebt lebt in der Vergangenheit.... Er kämpft nämlich mit Gespenstern!

 

Das Leben ist wie Fahrradfahren: Man muss in Bewegung bleiben, um die Balance halten zu können.

 

Mir ist aufgefallen, wieviel Energie ich eigentlich verbrauche, um Entscheidungen nicht zu treffen!

 

Interessengebiet ist nicht gleich Einflußbereich! Man sollte immer darauf achten seinen Einflußbereich so gut wie möglich auszufüllen! Und man sollte auch darauf bedacht sein, seinen Einflussbereich auf gesunde Weise zu vergrößern.

 

Egal was jemand sagt: dahinter steht immer ein persönliches Anliegen!

 

Ohnmacht ist ein Gefühl, auf das ich nicht sinnvoll reagieren kann: es macht nur Sinn, um mein Sterben nicht mitzukriegen.

 

Mein großes Dilemma: Ich muss meine Mitarbeiter motivieren, obwohl ich selber nicht mehr motiviert bin!

 

Ich habe begonnen mir einen Zweitjob zu suchen und ahnte ja gar nicht, wie schwer das sein würde! Bei einem bin ich jetzt im "Talent-Pool". Weiß jemand hier, was das für meine Zukunft bedeutet...?

 

Wenn ich jetzt mein super-Zeugnis sehe, denke ich immer: "Naja, das alles hätte man mir ja nun auch schon mal vorher sagen können! Dann wäre wohl alles gar nicht so weit mit mir gekommen..."

 

Ein VORstellungsgespräch sollte niemals ein VERstellungsgespräch sein!

 

Ich fürchte, ich bin eingeschränkt hochbegabt... Aber noch weniger wäre echt blamabel!

 

Ich mache jetzt immer sehr viel Kellerarbeit...

 

Gretchen-Frage: "Wie sage ich jemandem, dass sein Deo in der U-Bahn ohne ihn weiterfährt?"

Burni 1: "Mich kannst Du damit nicht meinen - guck!" (zieht triumphierend einen Roller aus der Tasche)

Burni 2: "Ja, aber weißt Du denn eigentlich, dass man den auch vor Benutzung aufschrauben muss..?"

Burni 3: "Seit 20 Jahren in Benutzung und der wird und wird nicht leer...!"

 

Die besten Entgegnungen auf Blödheiten, Gemeinheiten und Aggressionen:

1.   Ignoranz

2.  "Ja!"

3.    Zwei-Wort-Sätze: "Ach, was!"   "Ach, wirklich!"   "Nicht möglich!"   "Da schau!"   "Gibt's das!"   "Na, sowas!"

 

Es ist nie zu spät, für eine schöne Kindheit!

 

Der Nicht-Traumjob fällt mir leichter, weil dort auch die Probleme nicht so groß sind.

 

Der Reaktions-Autofahr-Test beim Gutachter ergab: Als Fernfahrer wäre ich durchgefallen, aber als Außendienstler reicht es immer noch...

 

Mir gehen langsam die Ausreden aus - insbesondere entgegen der Familie...!

 

Wenn jemand reinstürmt und schon so eine Welle schiebt, sollte man ganz gelassen sagen: "Möchten Sie ein  Getränk dazu...? Die scharfe Sauce...? Zum hier essen...?"

 

Dieses blinde Funktionieren war dann aber ja wenigstens mal eine Richtung...

 

Ich denke dann immer: "Das kannst Du dem doch jetzt nicht antun!" ... Aber mir selber schon!!

 

Kennt man ja: wer noch alleine sitzen kann, der simmuliert doch nur!

 

Es gilt nicht, wenn es nicht weh tut!!  Es muss keinen Spaß machen!!   Und wir sind übrigens auch nicht  zum Vergnügen hier!!

 

Ich wollte mal wieder ein Quartal lang durchhalten, ohne Krankenstand... Da fehlen jetzt nur noch zwei Tage!

 

"Unser Betriebs-Psychologe kriegt das scheinbar bezahlt, mich immer wieder aufzubauen...!"

 

Wenn die Pflicht verlangt: "Du musst!" - dann schreit der Burni stets: "Ich hab' schon!"

 

Gedanken-Kurzschluß: "Wenn ich scheitere, lande ich ohne Umwege unter der Brücke! Für immer!"

 

Treffen sich zwei Clowns, sagt der Eine: "Mensch, ich hab Dich gestern in der Disco gesehen... Du kannst ja super Breakdance, sag mal...!". Sagt der Andere: "Findest Du...? Eigentlich wollte ich mir ja nur eine Cola holen..."

 

Mein Therapeut fragte mich neulich: "Wie lange wollen Sie den Mond eigentlich noch anheulen?!"

 

"Ich habe in diesem Jahr fest vor, endlich meinen Entscheidungs-Stau aufzulösen!"

 

Meine Frau sagt manchmal zu mir: "Du vergisst schon wieder alles!". Und ich antworte jedesmal empört: "ICH doch nicht!"

 

"Und wie  so drüber nachdachte, dass ich mit allem immer ewig herumeiere, fiel mir auch gleich mit auf, dass mir seit 40 Jahren die Schulter so weh tat ..."

 

"Wenn ich in so einer Situation bin, kann ich mich darauf verlassen, dass mir immer etwas einfällt, das nur gut für alle anderen und dabei schlecht für mich selber ist..."

 

Wenn ich mich nicht entscheiden kann, stelle ich mir immer drei Fragen: 1. "Bringt es mich um...?"      2. "Bringt es jemanden anders um...?"      3. "Bringt es mich ins Gefängnis...?"    Wenn die Antwort 3x NEIN ist, dann lege ich mal los!

 

"Ich erwische mich immer dabei, wie ich das Ziel nie direkt anpeile, sondern immerzu außen rum laviere!"

 

"Mach kein SABBAT-JAHR, wenn Du nicht genau weisst, was Du damit anfangen willst! Sonst wird es nur ein SABBER-JAHR...!"

 

"Im Börnaut hätte ich immer noch als Freudenmädchen arbeiten können: liegen konnte ich absolut  fehlerfrei und stöhnen ging auch ganz gut…"

 

"Ich will endlich eine Drogenberatung – ich hab’ das Experimentieren so satt…!"

 

"Ich habe an mich den Anspruch stets zu funktionieren. Wenn es nicht mehr geht, will ich immer ein RedBull! Seit meiner Therapie will ich dann Ruhe – UND danach dann ein RedBull…"

 

„Am liebsten würde ich ja sagen: ‚Ich hab’ gar keinen Burnout’…!“

                                             „Willkommen. Wir haben auch alle keinen Burnout hier…“

 

"Ich habe ein übles Problem, dabei könnt Ihr mir vielleicht helfen: ich tue mir immer wieder Duschgel auf die Zahnbürste...?!"

 

"Ich war plötzlich dann  immer so dermaßen gut drauf , dass es einfach nur noch verdächtig war! Da konnte was nicht stimmen. Die Medikamente habe ich dann sofort wieder abgesetzt!"

 

"Es ist total scheiße frei zu sein, wenn man überhaupt kein Ziel mehr hat...!"

 

"Ich versuche mich jetzt zu entspannen - und zwar so verbissen wie nur möglich!!"

 

"Mein Chef sagt, ich hätte sieben von sieben möglichen Punkten - das schaffe so sonst nur Gott. Genau: Oh, Gott! Ich muss hier ganz dringend raus!!"

 

"Ich bin schon wieder in einem so hohen Drehzahlbereich und kann es nicht entzerren. Ich bin stabil - aber leider auf einem falschen Niveau!"

 

"Wenn mein Hirn kotzen könnte, hätte es das schon getan... Dafür hab' ich es jetzt am Magen!"

 

"Mein Chef hätte es tausendmal lieber gehabt, ich hätte einen Schlaganfall, oder seinetwegen auch Krebs. Aber ausgerechnet Burnout?!"

 

TOD - O - Liste

 

"Mit der Diagnose 'Burnout' muss ich ja selber erst mal klarkommen... Und dann die Reaktionen im Außen - oder die völligen Fehlreaktionen, die sind fast noch schlimmer... Das nächste mal, wenn einer fragt, sage ich einfach, ich hätte einen 'Kräftezusammenbruch' gehabt... oder noch besser: 'einen kleinen Schlaganfall'...!"

 

Beim Seegmüller: "Ich hätte gerne ein Sofa mit Burnout! Es muss eine gute Qualität haben, immerhin liegt man dann ja auch länger drauf..."

 

"Ich hab' da letzte Woche dann noch ein echtes LOW-LIGHT gebracht...."

 

"Lieber mühelos nichts erreichen, als mit Mühe zu scheitern..."

 

"Ich hab' alles, was man als Burni  so braucht..."

 

"Ein schnelles JA, das dem biologischen Herdentrieb dazu zugehören folgt, benötigt zwar vordergründig weniger Zeit als ein überlegtes NEIN, dauert aber dann  hintenheraus länger, bis man es abgearbeitet hat..."

 

"Ich werde total oft nach dem Weg gefragt: 'Sind Sie von hier??' Darauf sage ich dann immer zweifelnd: 'Ja, schon. Aber das will nichts heißen...' "

"Wenn mich einer nach dem Weg fragt, hab' ich entweder die Brille nicht auf, bin schwerhörig, oder spreche eine andere Sprache..."

 "Wenn mich einer fragt: 'Da auf dem Plan muss ich nach links, wo ist denn jetzt....'  dann gerate ich in offensichtliche Panik und rufe verzweifelt: 'Da ist ein Plan?! Sind Sie wirklich ganz sicher?! Oh, Gott - wenn DA ein Plan ist - wo bin dann ICH bloß jetzt ausgestiegen??!!"

 

"Es ist ein guter Plan gleich am ersten Tag in der neuen Firma zu erzählen, dass man sich immerzu in der U-Bahn verfährt. Das hält  dann die Ansprüche an Dich ganz klein..."

 

 

DIE EISENHOWER-MATRIX

Diese Matrix hat natürlich eigentlich den Zweck, das Feld "WICHTIG und DRINGEND" möglichst winzig zu halten. Nach dem Vortrag haben wir in der Gruppe gemeinsam die Matrix auf unser persönliches Empfinden von PRIORISIERUNG schrittweise umgebaut . Das Ergebnis ist zwar schreiend komisch, gibt aber auch ganz eindeutig sehr zu denken!

 

 

 

Noch alles im Normalbereich, so sieht die Matrix im Original aus. Das untere, linke "Fenster" soll man so klein wie möglich "ziehen". Das tut man, indem man anders priorisiert: wann immer eines der anderen drei Fenster größer wird, schrumpft das "Wichtig und Dringend"-Fenster ein. Da hat sich einer echt Gedanken gemacht...

 

 

 

Wir stellten dann allerdings leider kollektiv fest, dass "priorisieren" wohl nicht unsere allerstärkste Eigenschaft ist. Handmeldungen ergaben, dass jedes einzelne Mitglied stets mit solchen "Matrixen" zu kämpfen hat. Es ist alles wichtig UND dringend. Und irgendwie haben wir uns auch immer gut damit gefühlt. Bis es brannte...

 

 

 

Nach kurzem Überlegen, stellten wir fest, dass wir nicht nur alles unter DRINGEND und WICHTIG stopften, sondern auch den Rahmen der Matrix als solches noch ausdehnten. Wir alle  konnten spielend aus "8 Stunden Wichtig und Dringend" flotte "10 Stunden Wichtig und Dringend" machen...

* * * * * * *

 

„Für Dich habe ich heute leider kein Photo…!“  (O-Zitat von Heidi Klum).

Wir sind uns einig: Das sagen wir ab sofort immer dann, wenn wir keine Lust haben uns mit einem unangenehm auftretenden Menschen/ Gedanken/ Ereignis zu beschäftigen.

 

"Gott gebe mir Geduld... aber zackig!!"

 

"Ich habe keine Zeit mich mobben zu lassen - ich hab' einfach zuviel Arbeit hier!!"

 

"Ich fühl mich derzeit relativ gut. WENN ich nicht darüber nachdenke, wie meine Situation beschaffen ist..."

 

"Ich werde wohl so 80 werden... Und nun frage ich mich gerade, ob es wirklich der Sinn in meinem Leben ist, SAP-Schnittstellen einzurichten..."

 

"Ich dachte ja immer, es gelte nicht, wenn es nicht intensiv ist..."

 

"Es bleibt trotz allem immer genügend Leben übrig, auch wenn man es gar nicht glaubt..."

 

 

 

"Wie erkenne ich, dass ich auf einem neuen Weg bin...?"        "Wenn Du ein schlechtes Gewissen hast, bist Du schon drauf unterwegs..."

 

"Ich bin neu... Die Alten wissen das ja, aber die Neuen natürlich nicht... Also ich seh' nur alt aus, bin aber eigentlich neu hier... Ja...  Äh...." :-D

 

"Ich bin einfach zu schlau! Ich kann nämlich alles vom Kopf her erklären! Aber dann stellte ich fest: ich bin ja mehr als das, viel mehr... Und dieses "mehr" hat jetzt offensichtlich dann meinem Körper die Quittung gegeben..."

 

"Papa, es reicht!... Du gehst jetzt in Deine Gruppe!!"

 

"Dinge mit ASAP zu priorisieren, gibt uns Gewicht. Ob nun nun wahr, oder nur gefühlt ist dabei völlig nebensächlich..."

 

"Zeitmanagement ist überhaupt nicht mein Problem. Den Stapel auszuhalten, das ist mein Problem..!!"

 

"Ich erleide gerade so eine Art  Bedeutungsverlust in meiner ehemaligen Rolle als 'Unverzichtbarer Mitarbeiter'..."

 

"Glaubst Du wirklich, dass die SO denken...? Ich glaube ehrlich gesagt, dass die noch viel dümmer sind!"

 

Die Arbeitswelt ist ein KÜNSTLICHES SYSTEM in dem jeden Moment alles zu unsere Ungunsten umschlagen kann. Zu versuchen sich darin als "natürliche Person" zu bewegen, zeichnet den Weg in den Burnout schon vor.

 

"Er hatte immer einen riesigen Stapel auf dem Tisch, der er einfach nur nicht geschafft hatte mal wegzuwerfen. Aber es sah für alle anderen aus, wie Arbeit..."

 

"Am ersten Tag lass ich mich in die Kantine führen - und am zweiten Tag dann gleich noch mal. Nur, dass die gleich wissen, wo sie mit mir dran sind.

Der Chef klopft sich doch nach zwei Wochen schon auf die Schulter, was für einen super-Fisch er da mit mir an Land gezogen hat... Ohne mich!!! Und dann sage ich alle drei Stunden: "Bin kurz auf dem Clo - nach links, oder...?"   "RECHTS!!"   "Ah..."

Was auch gut ist: Du setzt Dich in ein falsches Büro, reißt die Schublade auf und schreist: 'Scheiße - wer hat hier meine TicTac geklaut??'

Frage am ersten Tag Deinen Kollegen: 'Du, ich find hier nichts. Wie schreibt man eigentlich 'GUGEL'...?'..."

 

"Ich dachte immer ich wäre 'in einem SANDWICH'... Doch mein Therapeut sagte mir, ich sei viel eher 'in einem SCHRAUBSTOCK'...!"

 

"Ich glaube, mein Körper versucht gerade gewisse Entscheidungen von mir zu erzwingen. Ich merke: mein Handlungsspielraum schränkt sich gerade drastisch ein..."

 

"Ich wollte immerzu beweisen, dass ich der Beste war... Das hat bloß nie jemanden interessiert..."

 

SPAM-FIGHTER: "Wie stell ich mich dezent doof, ohne dass es auffällt und fühle mich auch noch gut dabei??"

 

"Ich hab' immer genau gewußt, was ich machen soll. Aber ich habe nie gewußt, was ich NICHT machen soll...!"

 

"Das ist eine eiserne Regel: Die Arbeit geht immer zu dem, der sie macht....!"

 

Wenn einen jemand zufusselt und man fühlt sich überfordert, sage man mit monotoner Stimme:  'Die maximale Aufnahmedauer wurde überschritten.... Piiiieeeepppp......'

 

Arbeitskollegen auf die neue, stress-intolerante, Variante seiner Selbst erziehen: "Sorry, ich hab kein Wort verstanden. Ich kann seit meiner Depression die Arbeitsanweisungen nur noch in spanisch in den Speicher hochladen, außerdem vergesse ich alles, was über drei Sätze geht - und ach ja: sprechen Sie bitte langsam...."

 

Der typische Kollege: "Du - Du hast mir da 'ne Mail geschrieben... Was stand da noch mal drin? Da sollen irgendwelche Ergebnisse abgeglichen werden - von wo denn - und wieso macht das nicht der Einkauf? Das hab ich ja jetzt ja wieder mal gar nicht geschnallt..."

 

Wem die Sch... bis zum Hals steht, der sollte besser den Kopf nicht hängen lassen...

 

"Ich wurde damals zuhause ja serienmäßig aktiv entmutigt..."

 

"Kaum ruft jemand an und will mich besuchen kommen, schon stecke ich erst mal den Arm ins Clo und fange an zu putzen. Ein Krampf...??!!"

 

"Neue Besen brennen gut! (Aber die alten verstehen zu löschen...)"

 

"Mein Therapeut sagt zu Anti-Depressiva: 'Es ist leichter einen Berg mit Bergschuhen heraufzusteigen, als mit Sandaletten...!'.."

 

"Wenn die Gefühle sich einfach die Gedanken unter den Arm klemmen und davon hoppeln..."

 

"Ich brauche keine Ruhe - ich brauche Stille...!"

 

"Die Art, wie Du Dein Brötchen ißt, macht mich sehr nachdenklich...!"

 

Manchmal bräuchte das Gehirn einen kleinen, gedruckten Warnhinweis: "Solche Äußerungen könnten lebensverkürzend wirken...!"

 

"Ich rede und rede, dass er endlich mal den Hintern hochkriegt - aber, nee...!"

                              "Wahrscheinlich würde er gerne und hat einfach den Schlüssel verloren...?"

 

"Wiedereingliederung auf den selben Arbeitsplatz ist extrem schwierig. Rausgegangen bist Du als Silberrücken und zurück kommst Du dann plötzlich als Streifenhörnchen...??!!"

 

"Für manche Dinge gibt es eben einfach keine Kompromisse!"

 

"Es macht mir Spaß - allerdings gebremst. Und es ist übrigens auch gar nicht meine Firma..."

 

"Wenn ich um acht komme und um vier wieder gehe, gehöre ich bereits zum oberen Leistungsdrittel . Warum ich das nicht kapiere, weiß ich allerdings nicht..."

 

"Mobbing scheint sich zu so einer Art Volkssport in den Chef-Etagen zu entwickeln..."

 

"Was nicht herschwimmt, schwimmt nicht weg!" (Bayerische Lebensweisheit)

 

"Zum Thema Anerkennung - Früher suchte ich nur 'die ganz große Liebe' - sie musste mindestens glauben, das ICH wichtiger in ihrem Leben war, als sie selber - sonst galt es nicht! Aber wenn sie es wirklich so empfand, hab ich Schluss germacht - das konnte es ja nun auch nicht sein..."

 

"Nie wieder Abteilungsleiter!! Entweder nur noch ganz oben, oder ganz unten - die Mitte ist totale scheiße!"

 

I"ch bin total froh, dass ich meiner Anerkennungssucht in der Firma jetzt den Rücken kehre. Außerdem habe ich neulich festgestellt, dass ich meinen Chef nicht mal mag!!"

 

"Ich hab mir jetzt ein Opfer aufgebaut, an dem ich 'absichtliche Disharmonie' übe - eine Faschingsbekanntschaft. Ich watsche ihn täglich einmal voll ab und er smst trotzdem immer weiter! Wahrscheinlich hat er einen Krampf im Daumen..."

 

"Heutzutage bist Du eine Nummer im Betrieb. Und wenn irgend jemandem, der die Firma vielleicht nicht mal persönlich kennt, auffällt dass er gerne eine um 15% höhere Umsatzrendite hätte, dann bist Du eben dran..."

                                                "Das kann Dir in der Beziehung aber doch genauso passieren!"

"Möglich. Aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich dort wegen 15% Umsatzrendite gekündigt werde..."

 


"Gefühle sind ein guter Hinweisgeber, aber ein schlechter Ratgeber, wenn man nicht ganz genau weiß, wo ihre Quelle liegt...!"

 

"Ich mache gerade Schlachtfest in meinem Leben. Und jetzt sind auch die Heiligen Kühe dran...!"

 

"Ich pflege mittlerweile einen absichtlich defensiven Arbeitsstil..."

 

"Nachdem ich dann letztes Jahr mein Leben verloren hatte..."

 

"Nach dem Burn-Out ist vor dem Burn-Out…"

 

Ein Ureinwohner Ugandas fragte erstaunt einen joggenden Europäer: „White man, why are you running…??“

 

"Wer auf dem Tiger reitet, hat Angst abzusteigen…!"

 

„Ich handhabe meinen Burn-Out ganz offen. Wenn mich einer fragt, sage ich einfach: Ich bin derzeit arbeitslos und habe voll einen an der Glocke. Was musst Du sonst noch wissen…?“

 

"Zombie-Hamster, ich werd zum Zombie-Hamster: 'Das noch schnell – und dies noch eben – und auf dem Weg kann ich dann noch….!!!'..."

 

„Entschuldigung. Was machen Sie an meiner  Kaffeemaschine und warum tragen Sie nur eine Socke? Trafen wir uns nicht eben noch beim Zähneputzen..??!!“

 

"Die kürzeste Etfernung zwischen zwei Fettnäpfchen? Ein Rolf, ganz klar…"

 

"Kleine Schritte fühlen sich aber echt scheiße an!"

 

„Es ist nicht mein erster Burn-Out. Ich arbeite bereits am Schwarzen Gürtel für Ausgebrannte…“

 

„Ich merke dann oft schon, wie ich wieder den Fuß auf dem Kick-Starter habe und im Effizienz-/ Effektivitäts-Wahn flimmere…“

 

„Manchmal muss man sich einfach nur mal in den Arm nehmen und sich selber nach Herzenslust pimpern! (grölendes Gelächter)

Nein! NEIN! Pampern! Ich meinte P-A-M-P-E-R-N…!!!

(die Ersten fallen vom Lachen entkräftet vom Stuhl). Hört mir denn keiner zu hier…??!! PAMPERN!!!“

 

 

 "Ich grenze mich jetzt einfach nur noch ganz radikal ab: am Arsch die Marie – dann eben nicht!!"

  

"Seit ich die Anti-Depressiva abgesetzt habe, kommen Körperwahrnehmung und Geist wieder besser zusammen und ich fühle mich einfach kompakter… Naja, schade ist dabei natürlich: die rosa Elefanten mit der Tüte Bratkartoffeln unter dem Arm sind jetzt nicht mehr da - und ich habe keine Freunde mehr…"

 

"Gefühle: wozu sind die Scheißteile eigentlicvh gut, wozu braucht man die, muss das wirklich immer sein..?!"

 

"Ich killte meine Lebensfreude, indem ich einfach die Gefühle killte… diese nervigen Biester!"

 

"Ich stand vor der Alternative: entweder aufwendig das Loch füllen lassen, oder den Zahn ziehen lassen. Ich hab’ mich für’s Ziehenlassen entschieden. Da musste ich dann auch erst mal nicht in die Arbeit…"

 

"Ich bin ein bekennender Adrenalin-Junkie!"

 

"Wenn es sich falsch anfühlt, ist es genau richtig!"

 

„Ich sage meinen Kollegen nichts von meinem Zustand. Auf den Idioten-Bonus kann ich echt verzichten…“

 

"Lass Dich immer nur von Ranghöheren mobben!"

 

"Spreche von Deinen Leistungen generell nur im Konjunktiv. 'EIGENTLICH…' ist ein guter Satzanfang..."

 

"Stelle Deine Leistungen immer als TEAMWORK dar. Das motiviert die Anderen, zeigt Deinen Großmut, hilft Dir gemocht zu werden und hält den Neid klein. Sag immer „wir“ wenn Du was geschafft hast – und sei es auch, dass nur einer mal ein Blatt kopiert hat. Kollegen gefällt das. Chefs auch. Du willst doch gefallen, oder...?!"

 

 

 

 

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